Sonntag, 17. März 2019, 19 Uhr

Mia amata Italia

Luciano Marziali, Klassische Gitarre

Eintritt: 12 / 8 EUR



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Seit mehr als zwanzig Jahren bemüht sich Luciano Marziali, anspruchsvolle und eingängigere Musik in ausgewogener Balance zu präsentieren. Aus diesem Grund wird er als einen der kreativsten und fantasievollsten, klassischen Gitarristen seiner Generation gehandelt. Mit leidenschaftlicher, romantischer, hoch virtuoser Gitarrenmusik aus Italien, dem Land der Kunst, schenkt er zu seinem zwanzigjährigen Deutschland-Jubiläum seinem Heimatland eine Hommage.


LUCIANO MARZIALI wurde im Jahr 1976 in Bergamo (Italien) geboren. Im Alter von acht Jahren erhielt er seinen ersten Gitarrenunterricht und schon mit elf begann sein Studium am Konservatorium Gaetano Donizetti in Bergamo bei Prof. Giorgio Oltremari, das er im Jahre 1997 mit „summa cum Laude“ abschloss.
Er wurde mehrmals Preisträger bei zahlreichen nationalen und internationalen Gitarrenwettbewerben.
Von 1997 bis 1999 studierte Luciano Marziali im Aufbaustudiengang an der Akademie für Tonkunst Darmstadt bei Tilman Hoppstock. Dieses Studium beendete er sehr gut. Im Jahr 2004 spielte er seine Diplomprüfung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln unter der Betreuung von Prof. Hubert Käppel mit großem Erfolg. Im Jahr 2006 absolvierte er immer noch in Köln sein Konzertexamen in der Klasse von Prof. Roberto Aussel und schloss das pädagogische Diplom mit der besten Note ab.
Die Associazione Chitarra Bergamo vergab Luciano Marziali in 2009 den Preis Segovia Day 2009 als Anerkennung seines herausragenden Engagements für die Förderung der Musik, der Kultur und der Kunst. Er gibt regelmäßig Solokonzerte und tritt als Mitglied verschiedener kammermusikalischen Besetzungen in ganz Europa und in Südamerika mit großem Erfolg auf: im duo mit dem deutschen Gitarristen Tobias Kassung, in dem Gitarrenquartett Fénix – International Guitar Quartet neben den Gitarristen Prof. Hubert Käppel, Sotiris Malasiotis und Piraí Vaca und als Solist mit den Orchestern Junge Philarmonie Köln, WDR Sinfonie Orchester, WDR Rundfunk Orchester und Sinfonietta Köln unter der Leitung von hochgeschätzten Dirigenten wie u.a. Michail Jurowsky, Semyon Bychkov, Tan Dun, Völker Hartung und Cornelius Frowein.
Zurzeit lebt er in Köln, wo er, neben seiner Konzerttätigkeit, die Kunst des Gitarrenspiels lehrt und verschiedene kammermusikalische Besetzungen betreut.