Sonntag, 15. März 2020, 19 Uhr

Traditional Blues

Wolfgang Kalb, Gitarre und Gesang

Eintritt: 12 / 8 EUR


Wolfgang Kalb

Seit über 40 Jahren spielt und singt Wolfgang Kalb akustischen Blues, vorwiegend Country, angereichert durch Ragtime, Gospel oder auch Jazzstandards. Sowohl im Fingerpicking-Stil als auch mit der Bottleneckspielweise auf der Dobrogitarre (Resonatorgitarre) interpretiert er die Lieder der alten Meister auf eigene Weise, verändert die Musik und Texte und passt sie an seine persönliche Situation an. Sein Repertoire umfasst die Spielweisen seiner Vorbilder wie Blind Blake, Robert Johnson, John Hurt etc. Unüberhörbar sind allerdings auch die musikalischen Einflüsse von Muddy Waters oder von John Lee Hooker. Seine Stimme gilt als ehrlich, persönlich und authentisch, trotzdem ist er den Originalen sehr nahe.
Bei Auftritten Ende der 70er bis Mitte der 90er Jahre teilte er sich die Bühne neben regionalen Künstlern wie Martin Philippi aus Nürnberg auch mit den Bluesgrößen wie Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder Blind John Davis. Nach einer mehrjährigen Konzertpause tourt er seit mehreren Jahren wieder und ist inzwischen zu einer festen Größe der deutschen Country Blues Szene gewordwen.

Neben den etablierten Bluesfestivals gastiert er regelmäßig in den renommierten Jazzclubs Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (z.B. Wendelsteiner Blues & Jazz open Festival, „Lange Nacht der Musik“ im Gasteig, Bluestage Schmölz, New Orleans Festival Fürth, Bluesnacht Meppen, Jazzclub Salzburg, Bühler Bluesclub, Belle Epoque, Bern, Tucher Jazz & Blues, Bamberg, Blues'n'Jazz Festival Rapperswil, Jazz Festival Celerina/St. Moritz, beim Summer Blues Festival in Basel oder beim Magic Blues Festival bei Locarno als support für die R & B Allstars aus England, etc). Vor drei Jahren gastierte er beim Blues 'n' Jazz Festival in Rapperswil/CH mit seinem Soloprogramm und als Duett mit der Blueslegende Jimmy Duck Holmes.
Gerne wird er auch zu Vernissagen bei Ausstellungen oder für den opening act von Bands eingeladen. Bei Kirchenkonzerten präsentiert er sein spezielles Gospel Blues Programm.
Im Mai 2006 besuchte er in New York City die beiden Bluesveteranen David Honeyboy Edwards und den mittlerweile verstorbenen Robert Lockwood Jr.
Erzählungen über den Blues, die Entstehung der Lieder und persönliche Erfahrungen ergänzen bei Konzerten die musikalische Reise durch die Geschichte dieser Musik