Sonntag, 20. September 2020, 19 Uhr

Covering Cash

Hildegard Meier, Gesang
Nils Doormann, Geige
Vasco Furtado, Percussion
Stefan Meier, Gitarre/Gesang

Eintritt: 15 / 10 EUR

Johnny Cash (* 26. Feb. 1932; † 12. Sept. 2003) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und Songschreiber.
Cash ist bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reicht von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk bis zum Pop.

Kris Kristofferson hat mit der Kürze eines Satzes den wahrscheinlich prägnantesten Steckbrief zu Johnny Cash an die Wand genagelt. „Es ist, als würde man einen alten Kojoten dabei beobachten, wie er durch ein Rudel von Pudeln spaziert.“ Überflüssig, nach weiteren Beschreibungen zu greifen.

Das dritte Cover Programm von Hildegard Meier umfasst kleine Perlen wie „Streets of Laredo“ ebenso wie den großartigen Altersdiamanten „Hurt“, und verschraubt das Original mit dem Cover zu einer Collage mit Ecken und Kanten.



Hildegard Meier

Hildegard Meier geboren 1959 im Sternzeichen des Stiers
Die erste Bühne - eine Siedlung am Stadtrand von Köln, viel Wald und freies Feld, der schönste Spielplatz der Welt. Mit 11 Jahren der heiße Wunsch: ich werde Schauspielerin, Das wird eine noch viel bessere Arena!
Lern- und Wanderjahre in anderen Berufen folgen, sie geben dem Stier viel Futter, aber auch einiges Hartes zu beißen... Und dann - Ende der Achtziger - fliegt der erste Berufswunsch wieder wie ein alter Hut durch die Luft, und plötzlich direkt auf den eigenen Kopf. Und siehe da: er passt besser als alles andere zuvor!
Nach einer Schauspiel- und Gesangsausbildung in der Heimat und einigen Jahren auf der Theaterbühne ist seit 1990 das Mikrofon das Podium für den Stier geworden: der wirklich schönste Spielplatz der Welt!



Nils Doormann

Hallo, ich bin Nils Doormann – Jahrgang 1974, aufgewachsen in Berlin – lebe und arbeite seit 1996 als aktiver Musiker in Köln.
Meinen ersten Geigenunterricht bekam ich mit acht Jahren. Ergänzend zur Violine gehörten zunächst das Klavier und später in autodidaktischer Weise die Gitarre und der Gesang zu meinem Instrumentenspektrum.
An der Universität zu Köln habe ich bis zum Jahr 2000 das Fach Musik und ihre Didaktik mit dem Hauptfach Violine und dem Nebenfächern Klavier und Gesang studiert. Schon während des Studiums bin ich als Geigenlehrer tätig gewesen und habe angehende Studenten auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet.
Seit meiner Ankunft in Köln bin ich aktiv in der hiesigen Musikszene. Die Bandbreite der Projekte erstreckt sich von computergestützter Maschinenmusik mit Geige und Gesang im Chaoslabor des C4 (Version 2), nebst Kneipentheater mit Musik, untraditional Irish-Folk und Klezmer über Vernissage-Musik mit E-Geige und Drums bis hin zur Strassenmusik, Improvisation in hohlen Bäumen und Performances in vielen internationalen Live- und CD-Produktionen.

Ich spiele gerne Musik der unterschiedlichsten Richtungen und Epochen und stehe unter all deren Einfluss. Für mich gibt es nicht die Musikrichtung, ich spiele gerne alles und versuche dies, in meinem eigenen Stil umzusetzen. Das bedeutet für mich, für die Stücke eine gute Technik und einen angemessenen Ausdruck zu finden.
Ich habe das bisher sowohl in Orchestermusik, als auch in Solostücken, sowie Irish Folk, spontanen Sessions mit vielen Musikern, mit Computern und im Punk-Rock umgesetzt. Dem Einsatz der Geige sind da keine Grenzen gesetzt.
Neben allen Projekten habe ich kontinuierlich auch immer das Instrument Geige unterrichtet, denn ich finde es ausgesprochen erfrischend, anderen Leuten meine Erfahrungen aus dem Musikleben und speziell der Violine weiterzugeben.
So habe ich bisher die unterschiedlichsten Schüler unterrichtet, von kleinauf bis hin zum Rentenalter war alles dabei. Gelegenheitsmusiker, die einmal die Woche zum gemeinsamen Musizieren vorbeikamen, angehende Studenten, die sich auf die Aufnahmeprüfung vorbereiten wollten. Es gab welche, die speziell den Stil der Irish Fiddle lernen wollten und solche, die sich selbst über das Instrument der Geige ganz neu erfanden.
Von all diesen Menschen habe ich als Lehrer sehr viel lernen dürfen und ich hoffe, Ihnen vieles weitergegeben zu haben. Neben der Technik, dem Fach der Geige und dem Repertoire ist der zwischenmenschliche Austausch und Erkenntnisgewinn für mich ein ganz wesentlicher Aspekt, weshalb ich das Unterrichten des Instruments als wesentlichen Bestandteil meines musikalischen Lebens sehe.



Vasco Furtado

Vasco Furtado wurde 1981 in Lissabon geboren und begann er sein Musikstudium im Alter von 14 Jahren. Er studierte an der Seixal Jazz School und der Jazzschule Luís Villas-Boas / Hot Club de Portugal, wo er den Schlagzeugkurs beendete. Abschluss in Umweltbiologie an der Fakultät für Naturwissenschaften von Lissabon im Jahr 2004. Später trat er in die Lissabon Superior School of Music ein und absolvierte den Kurs in Jazz, Schlagzeugvarianten.
Teilnahme an mehreren nationalen und internationalen Workshops, bei denen er Gelegenheit hatte, bei einigen der besten Musiker der Weltjazz-Szene zu studieren: Jazz Workshop of Tavira, unter anderem mit Rez Abassi, Russ Lossing und Tony Moreno; Siena Jazz Internationaler Sommerworkshop unter anderem mit Ambrose Akinmusire, Jeff Ballard, Avishai Cohen und Ben Street.
Während seiner Studienzeit begann er aktiv an der portugiesischen Jazzszene teilzunehmen und spielte in verschiedenen Kontexten und mit verschiedenen Formationen im ganzen Land.

Neben dieser Tätigkeit als "Sideman" in verschiedenen Musikprojekten nahmen auch an multidisziplinären Projekten teil, insbesondere an der Komposition und Aufführung eines Soundtracks für den Animationsfilm "Tagebuch eines Rekordbuchs eines Inspektors" und der Durchführung von "in situ" von Soundtracks für Stummfilme.
Zusammenarbeit mit der Band O’questrada und mit mehreren Rockbands / Pop (Lemur, The Essay Collective und Loja das Conveniências). Derzeit arbeitet er mit dem Trio des Pianisten Daniel Hewson, „The Mingus Project“, unter der Leitung von Bassist Nelson Cascais, dem internationalen Kollektiv „What about Sam“, dessen geplante Ausgabe für Oktober von JACC Records geplant ist, und JC Project, Quintett unter der Leitung von Saxophonist, zusammen João Capinha, die Mitte Mai ihr erstes Album bearbeiten werden. Arbeitet auch regelmäßig mit Musikern wie Victor Zamora, Jorge Reis, Ricardo Toscano, Roberto Negro, Luís Vicente, Federico Pascucci und André Santos zusammen.
Ist Teil des ansässigen Trios in den Jam-Sessions des Kulturkollektivs „Bacalhoeiro“. Seit Oktober 2013 ist Schlagzeuglehrer an der School of Arts des Alentejo Litoral.