Sonntag, 13. Dezember 2020, 19 Uhr

Weihnachlicher Klänge

Rüdiger Gies, Gitarre/Banjo/Timple
Hanno Gräßer, Violine

Eintritt: 12 / 8 EUR


Weihnachlicher Klänge

Mit ihrem Programm “Stille Nacht” fassen Hanno Gräßer und Rüdiger Gies ihre ganz persönlichen Erinnerungen musikalisch zusammen. Sie verbindet eine sehr lange – nicht nur musikalische – Freundschaft.
In der Stille der Nacht weiten sich die Sinne, die Impressionen des Tages verlieren ihre Konturen und eine tiefe Ruhe breitet sich aus. Besonders in der Weihnachtszeit sehnen wir uns nach solcher Ruhe und Geborgenheit. Wir zünden Kerzen an, setzen uns an das warme Kaminfeuer, Lichterketten erleuchten draußen die früh einsetzende Dunkelheit. Erinnerungen an unsere Kindheit werden wach.

Hanno Gräßer und Rüdiger Gies verbindet eine sehr lange – nicht nur musikalische – Freundschaft. Bereits während der Schulzeit in den 70er Jahren führten sie Reisen als Straßenmusiker bis nach Südfrankreich, Griechenland und Italien. Erste Bühnenerfahrungen sammelten sie im legendären Folk-Club Witten, der Talentschmiede im Ruhrgebiet, in der zur gleichen Zeit auch Musiker wie Herbert Grönemeyer, Stefan Stoppok, Hannes Waader uvm. auch immer wieder zu Gast waren.
Seit den 80er Jahren arbeiten sie immer wieder gemeinsam in verschiedenen Bandprojekten und im Bereich der klassischen Musik. Nach all diesen Jahren blicken beide auf ein umfangreiches musikalisches Repertoire zurück, das von fetzigen irischen Fiddle-Tunes, einfühlsamen Jazzinterpretationen im Stile von Reinhardt & Grappelli bishin zu Interpretationen klassischer Werke der Weltliteratur reicht.


Hanno Gräßer

Hanno Gräßer erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 8 Jahren bei Günther Fey in Bochum. Anfang der 80er Jahre nahm er Unterrichtsstunden bei der Carl Flesch-Schülerin Margarete Klatt in Bonn und studierte anschließend Violine bei Prof. Csaba Bokay an der Hochschule für Musik Dortmund. Nach seinem Abschluss als staatlich geprüfter Violinpädagoge studierte er Musikwissenschaft und -pädagogik an der Universität München und promovierte 1994/95 bei Prof. Ekkehard Jost an der Universität Gießen über den Jazzgeiger Stéphane Grappelli.
Er war unter anderem Geiger der Hagener Singer-Songwriter-Band Fundevogel, die sich 1980 für das Pop-Nachwuchsfestival der Deutschen Phono-Akademie qualifizierte.
Als Violinpädagoge war er an den Musikschulen der Stadt Waltrop, Marbach-Bottwartal und der Musikschle Rosenheim tätig, bevor er sich 1997 selbständig machte.